http://www.thueringen24.de/erfurt/article209476981/Wie-die-Buerokratie-einen-Rollstuhlfahrer-aus-Erfurt-haengen-laesst.html
Update in Stichpunkten
- mit Bodo Ramelow MP und Heike Werner Soz. Min. Kontakt, letztere leitete an das Sächsische Staatsministerium für Soziales weiter
- von Klapprampe mit einem gekauften, gebrauchten Rollstuhl von Ebay in den letzten Monaten 3 Mal gekippt
- u. a. Sachschaden - Allianz Versicherung bezahlt
- krankschreiben lassen
- Klapprampe (für Erreichung des Arbeitsplatzes) auf eigene Rechnung sicherer umbauen lassen
- wieder auf Arbeit aber zum tragen der Rampe nun zu schwer für Kolleginnen
- wieder freigestellt
- wieder Rampe ändern lassen
- Deutsche Rentenversicherung lehnt im schwebenden Verfahren Kostenübernahme dafür ab
Donnerstag, 2. Februar 2017
Dienstag, 6. Dezember 2016
UN Tag der Behinderten in Erfurt am 5. 12. 2016 im Landtag nachgeholt
Gestern fand im Thüringer Landtag die Zusammenkunft des Außerparlamentrarischen Bündnisses zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonventionen anläßlich des UN Tages für Menschen mit Behinderung statt (3. Dez.) - zu Gast war Corinna Rüffer MdB die mir bestätigte, das bei dem BTHG (Bundesteilhabegesetz) die Vermögensbegrenzung für Menschen mit Behinderung eine Plus/Minus NULL Rechnung für den Staat ist und somit nicht nur gegen die UN BRK verstößt (Min. 28.00)
Auch sonst deckten sich ihre Aussagen mit meiner Meinung auf ganzer Linie.
Fazit - durch unsere vielfältigen Aktionen haben wir das Schlimmste verhindern können.
Deswegen werde ich weiterhin dran bleiben weil nichtmeingesetz.de
Fazit - durch unsere vielfältigen Aktionen haben wir das Schlimmste verhindern können.
Deswegen werde ich weiterhin dran bleiben weil nichtmeingesetz.de
Freitag, 18. November 2016
seit 1983 fahre ich E-Rolli und die KKH?
Seit
vielen Jahrzehnten findet in Deutschland die weltweit größte
REHA-Messe statt. Die innovativsten Produkte werden dort den
Besuchern demonstriert.
Toll
- könnte man meinen - wie viele, qualitativ hochwertige Hilfsmittel
es für Menschen mit Behinderung gibt. Doch wer bekommt diese noch in
Deutschland? Wenn es nach den Krankenkassen geht, nicht mehr die
deutschen Behinderten.
Ich
zitiere KKH: „… nicht aber für Hilfsmittel, die für die
Teilhabe am Arbeitsleben erforderlich sind oder die über das Maß
des Erforderlichen hinausgehen wie z.B. Rollstühle in der 10
km/h-Version und mit Sitzliftfunktionen.“
1.
Die Sitzliftfunktion ist kein Luxus sondern ein Ausgleich meines
Kleinwuchses, ich bekam sie in den letzten 25 Jahren 2x von der BKK
Allianz und auch die 10 km/h!
2.
Ich komme mit 10 km/h schneller bei kaltem oder nassem Wetter nach
Hause und werde weniger krank, was Kosten senkt!
Weiterhin
schreibt die KKH: „Außerdem machen Sie erneut deutlich, dass Sie
einen Rollstuhl für Ihren Arbeitsweg und zum Straßenbahnfahren
benötigen. Beides fällt nicht in die Leistungspflicht der
Gesetzlichen Krankenversicherung.“ - Ich darf also nach
Krankenkassengesetzen keinen ÖPNV benutzen? Dabei hatte ich das
Aussteigen aus der Straßenbahn nur als Beispiel genannt für die
unvorteilhaften hinteren Kippräder des Storm 4 von INVACARE.
| Foto: http://www.invacare.co.uk/storm-4-x-plore-true-track-plus-59sto4xttpen |
Mit
einem solchen Rollstuhl soll ich laut KKH etwa die nächsten 10 Jahre
irgendwie klar kommen!?
Ganz
klar nein! Eine Verschlechterung lehne ich ab.
Noch immer warte ich zusammen mit meinem Anwalt auf einen Sozialgerichtstermin gegen die Deutsche Rentenversicherung.
da war doch mal was
Mittwoch, 9. November 2016
Zum 3. NICHTMEINGESETZ
Der Entwurf
zum BTHG (Bundesteilhabegesetz) ist leider in mehren Punkten ein
Rückschritt und wird deswegen von fast Allen Menschen mit
Behinderung abgelehnt. Es waren zwar nicht alle 10 Millionen da, aber
das können sie auch nicht, schließlich wird es z. B. mit 2
Rollstuhlfahrern im ICE von Erfurt nach Berlin schon extrem eng. Und
unterhalten kann man sich eigentlich auch nicht, warum ist der
einzigste Rollstuhlplatz vom ICE im Ruheabteil liebe DB???
In
Berlin fanden gleich 2 Demonstrationen statt und ich weiß selber
noch nicht genau ob das Gut oder schlecht war, aber ich denke eher
gut um der Ablehnung breiteren Nachdruck zu verleihen.
Toll
fand ich das wir 4 Piraten sogar mit dem
Bundesgeschäftsführer Kristos Thingilouthis vor Ort
waren. Auch habe ich wieder viele Freunde und Bekannte getroffen.
Doch ich frage mich auch bringt das was? Überhören uns die
Politiker? Sind Sie sich nicht bewußt
das das ganz massiv Wählerstimmen kosten wird, bei der
Bundestagswahl nächstes Jahr? Sie halten Ihrer eigene Unterschrift
über den Beitritt der UN Behindertenrechtskonvention nicht ein.
Jeder
Arbeiter würde dafür eine Abmahnung bekommen und bei Wiederholung
entlassen werden.
Fest
steht für mich, das ich weiter machen werde bis der Entwurf
grundlegend den UN BRK angepasst wird.
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